Mittwoch, 5. Januar 2011

Time to say good-bye!

Den letzten gemeinsamen Freitag haben wir alle zusammen erst bei starkem Schneefall und eisigem Wind auf Bens Dachterrasse und anschließend in einem Pub verbracht.


Lisa mit ihrem Bruder Steffen und dessen Freundin Eileen


Kathi mit ihrem Freund Thorsten, der überraschend vor ihrer Tür stand







Klavier im Pub?!

Marlborough House

Wichteln gehört zur Weihnachtstradition, da führt einfach kein Weg dran vorbei. Auch im Marlborough House gab's eine große "Invisible Friend Party". JedeR zog den Namen eines oder einer Anderen und hatte die Aufgabe, dieser Person ein Geschenk im Wert von unter 5 € zu überreichen.
Anhang dieser kleinen Weihnachtsparty ("Bad Taste Party", das heißt, man sollte sich so schrecklich wie möglich anziehen) werde ich euch die Mitglieder meiner Giganto-WG vorstellen:


Joana (Spanien) und Clément (Frankreich)


Anna (Spanien) und Katja (Deutschland)

Emily (Irland)


Luke (Irland) und Luca (Frankreich)


Jessica (Deutschland)


Marta (Spanien)


Katja, Miguel (Spanien), Silvia (Spanien), Joana, Marta, Anna, Kathi (Deutschland), Jessica und Laurens (Holland)


Daniel (Deutschland), Flo (Deutschland), Emily und James (Schottland)


die deutschen Mädels


Clément, Flor, Laurent (Frankreich) und Miguel

Ich packe meine Koffer und nehme mit....

De facto bin ich schon wieder am Auspacken, das soll mich aber nich daran hindern, meine Mitbringsel aufzulisten.
Ich möchte mich dabei nicht mit absolut notwendigen Schmuckutensilien oder Schuhwerk aufhalten, sondern ich stelle mir eher die Frage: Was haben mir vier Monate im englischsprachigen Ausland gebracht?
Natürlich habe ich mein Englisch verbessert. Keine Frage. Fließend ist es leider noch nicht, aber ich muss mich kaum überwinden, kaum nachdenken und ich halte mich nicht an grammatischen Überlegungen auf, die meinen Gesprächspartner langweilien, unbehaglich sind oder das Gespräch an ein Ende bringen. Im Grunde ist doch, zumindest bis zu einem gewissen Grad [nämlich für eine Deutsch- und Geschichtestudentin], egal, ob jemand perfekt Grammatik beherrscht oder alle Vokabeln weiß, sondern es soll ankommen, was man sagen möchte. Viel wichtiger ist also, wirklich zu reden.
Dann, keine Frage: Ich habe die besten Eltern, die mich bei allem voll und ganz unterstützt haben, ja sogar mehr als das! Mehr will ich dazu hier nicht sagen, denn es ist einfach so. Akzeptiert's!!!
Mein Gottvertrauen hat sich gefestigt. Nur ein paar Stichworte der letzten Zeit: Handgepäck vergessen, Packproblematik, Geldnot, Stress mit dem Vermieter, Schneechaos etc. Und am Ende hat's doch immer irgendwie geklappt: "Der Herr wird's schon richten."
Und, last but not least, viele neue, interessante und internationale Bekanntschaften mit ganz unterschiedlichen Menschen, die ich nicht missen möchte und die meine wundervolle Auslandszeit mitgestaltet haben.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Gordon Brown am TCD

Immerhin für ein Event hat sich meine Mitgliedschaft in The Hist Society gelohnt.
Dafür habe ich morgens über 1h angestanden, um eine Karte zu bekommen, und abends nochmals, um einen guten Platz zu bekommen. Letztendlich saß ich in der dritten Reihe!
Ich hatte mich im Voraus natürlich über alle (mir) wichtigen Dinge informiert (Gordon Brown ist auf einem Auge blind, sein erstes Kind verstarb, das jüngeste Kind hat Mukoviszidose, er ist eng mit Tony Blair befreundet, jüngster Rektor der Uni in Edinburgh und so weiter) und war bestens gewappnet!




Mister Brown hat sein Buch vorgestellt ("Beyond the Crash", klick mich!) und signiert. Ihm wurde außerdem eine Medaille der Society überreicht. Anschließend durften ihm Fragen gestellt werden.Viele haben natürlich Fragen zu Wikileaks und zu seiner Zeit als Premierminister gestellt. Sehr geschickt hat er Anekdoten über seine Kinder eingefügt und eigentlich fast alle Themen immer wieder auf G20 und ein ihm anscheinend wichtigen Punkt gelenkt: Es geht nicht, dass Themen innerhalb der Nationen eigenständig geklärt und Probleme gelöst werden. Die Länder müssen zusammenhalten und gemeinsam Lösungen finden. Dabei muss es auch Kontrolle geben, da das sonst alles keinen Sinn macht.
Warum er trotz seiner Parole "die Völker müssen zusammenhalten" nicht der EU beitreten wollte, hat er damit begründet, dass er den Euro nicht als sichere und stabile Währung sieht und dadurch auch Flexibilität innerhalb der Regierung verloren geht.
Fragen zum Irlandkonflikt wollte er nicht beantworten. Das überlasse er seinen irischen Kollegen und dem aktuellen Premierminister.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Yules'n'Joy Ball

Von den verschiedenen Societies werden zur Zeit fast täglich Bälle angeboten. Da es sowas an unseren Heimatunis in Deutschland eigentlich gar nich gibt, wollten wir uns dieses Event auf keinen Fall entgehen lassen!
Wir haben uns für den Ball der Food+Drink Society entschieden, da uns das Datum und der Preis für den Abend gut gepasst haben, außerdem wurde uns das BESTE Essen von allen Bällen sowie zwei Live Bands versprochen und, da es sich nur um einen kleinen Ball handelte, bestand dort eher die Chance, neue Kontakte zu knüpfen.
Hier ein paar Eindrücke:


Peter, Kathi und Lisa mit "Mulled Wine" (Glühwein), den es dort umsonst gab.
Besonders gut hat uns die Idee des Mulled Wine im original Weinglas anstatt einer hässlichen Tasse gefallen.


60 Leute konnten an diesem Ball teilnehmen. Er fand in einem Saal statt, der von einem Restaurant (das darunter liegt) betrieben und meist an Hochzeitsgesellschaften vermietet wird



Als Vorspeise gab es Suppe ("Roasted Celeriac and Sage Soup") und Brot (leider kein Foto verwendbar, da hat mein Magenknurren wohl die Bilder verwackelt)


Hauptspeise: Pan Fried Free Range Chicken Breast, Cranberry Jus, Potato Cake and Selection of Roasted Vegetables


Dessert: Warm Chocolate Brownie with Vanilla Ice Cream



Bei der zweiten Band wurde dann auch das Tanzbein geschwungen

Nikolaustag



Lisa, unsere Spätzle-Queen!


Kathi im Weihnachtsfieber






Der Wahrheit, und nichts als der Wahrheit

Liebe Mama, liebe Dan, liebe Rahel, liebe Tabea, liebe Franzi, liebe Seli.
Ich weiß, dass ihr es sowieso schon immer denkt und nun ist der Moment gekommen.

ICH GEBE ES ZU! JA!

Wenn ich mit den Mädels hier koche, dann sieht das so aus:




Dazu möchte ich aber gerne erklären, dass ich NIEMALS in Kathis Wohnung leben könnte.
Warum?
Ich würde das Haus niemals verlassen können- außerdem würde ich mich des Diebstahls schuldig machen, denn Kathis Mitbewohnerin hat ganz besondere Faibles:
1. Sie liest viele Zeitschriften
2. Sie sammelt Vogue! Aus vier Stapeln ist der Wohnzimmertisch gebastelt
3. Sie benutzt NUR Aveda Produkte (Ich sag euch, das Bad is ein Paradies..)
4. Sie ist von Beruf Make-Up Artist (daher auch viele Zeitschriften, weil sie auch für Modestrecken in Zeitschriften und bei Modeschauen arbeitet)

Dadurch erklärt sich meine Passivität beim Kochen, finde ich.